Katzen
Katzen haben in Deutschland derweil sogar den Hunden den Rang abgelaufen. Das liegt vielleicht daran, daß Katzen einfacher zu halten sind - immerhin muß man mit ihnen nicht bei Wind und Wetter ausgehen, was sie z.B. für gebrechliche Menschen 'interessant' macht. Katzen können auch tagsüber alleine sein, was für Berufstätige wichtig ist, wobei man auch bei Katzen in diesem Fall lieber zwei oder - sofern Platz und Geld es erlauben - drei halten sollte, damit die Katzen sich nicht langweilen.
Natürlich braucht auch eine Katze Pflege: die Freßnäpfe und das Katzenklo müssen täglich gereinigt werden, insbesondere Langhaarkatzen sollte man täglich bürsten, und Katzen mit Auslauf von Flöhen, Zecken, Kletten und anderen Dingen befreien.
Doch wenn man abends eine schnurrende Wärmflasche (Katzen haben gut 38°C Körpertemperatur und sind darum immer schön warm) auf dem Schoß liegen hat, entspannt das ungemein, und Katzen beim Spielen zuzusehen ist immer wieder amüsant.
Ich selber bin mit Katzen großgeworden und bezeichne mich als "Katzenmensch".
Einige scheue Katzen kamen schon - sehr zum Erstaunen der Besitzer - auf
meinen Schoß. Ich liebe Katzen, und inzwischen wohnen auch zwei bei mir, zum
einen Rusty, ein verzogener (oder nie erzogener)
getigerter Brocken und Jerry, ein verwöhnter
schwarzer Kater. Rusty ist leider ein "Distanzkater": er läßt sich mal kurz
kraulen oder streicheln, doch auf den Schoß muß ich ihn holen und dort bleibt
er, je nach Lust und Laune, selten länger als zehn Minuten. Jerry hingegen
liebt es, gekrault und geschubbert zu werden, schläft nachts meist bei uns
auf dem Bett und möchte immer bespielt werden.
© 2005 Henning Peters